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22.06.2008
22.06.2008
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Der Tag der Menschenrechte wird jedes Jahr am 10. Dezember begangen und ist der Gedenktag zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden ist. Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International nehmen diesen Tag jedes Jahr zum Anlass, die Menschenrechtssituation weltweit kritisch zu betrachten und auf aktuelle Brennpunkte hinzuweisen. Da Schüler und Lehrer sich dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit im besonderen Maße mit dem Thema „Menschenrechte“ auseinandergesetzt haben, bot es sich natürlich an, eine Aktion am Gedenktag zu starten. Die Schüler der Klasse BEJ 3 der Ehrhart-Schott-Schule, die in diesem Jahr eine eigene Firma für Malerarbeiten gegründet hatten, boten an, einen Korpus zu bauen, anzumalen und zu beschriften. Mit viel Sorgfalt und Einfaltsreichtum projizierten sie ausgewählte Menschenrechtsartikel auf den Korpus, malten die Umrisse der Schrift von Hand nach und gaben so dem Gebilde eine einladende Wirkung. Das so vorgefertigte Kunstwerk wurde zentral aufgestellt. Am eigentlichen Gedenktag wurden die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer dazu aufgefordert, ihre Hände in Farbe zu tauchen und ihren Händeabdruck auf dem Korpus zu verewigen. Die meisten Schülerinnen und Schüler unterschrieben zudem. Symbolisch gaben so genau 99 Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer ihre Hände darauf, dass sie versuchen wollen, auf die Einhaltung der Menschenrechte zu achten und sich dafür einzusetzen. Eine wunderschöne Ergänzung hatte die Aktion durch Mike, ein Schüler der Klasse 1BK1T2: Er komponierte einen eigenen, wirklich tollen und mitreißenden Rap – eigens zu diesem Anlass! In der großen Pause trat er auf – und selbst wenn man nicht unbedingt auf Rap steht – der Song war KLASSE! Vielen Dank! Fazit: Die Aktion kam gut an; wir alle sind ein wenig sensibilisiert dafür, dass jeder sich für Menschenrechte ein wenig einsetzen muss und kann!
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