|
|
||||||||||||||
| Aktuelles | Verwaltung | Service | Archiv | Schülerseiten | Lehrerseiten | |||||||||
|
21.07.2011
15.07.2011
07.06.2011
01.06.2011
01.06.2011
04
- 08.05.2011
08.05.2011
20.03.2011
|
Unmittelbar nach den Schwetzinger HighTechTagen 2011 fand eine weitere Veranstaltung mit einem Unternehmen der Hochtechnologie an der Ehrhart-Schott-Schule statt. Im Rahmen des Schwetzinger Technologie Forums begrüßten die Organisatoren der Veranstaltung Ruth Danneberg und Markus Bürger die Vertreter des Hauses Gratz Engineering, das u.a. im nahen Mannheim eine Niederlassung unterhält. Bereits zum vierten Mal war der mittelständische Ingenieurdienstleister mit Sitz in Weinsberg Gast dieser losen Fachvortragsreihe und zum vierten Mal wussten die Herren Scheuermann, Schächtele und Riepl die Schüler mit hochkarätigen Fachbeiträgen zu überzeugen. Den Anfang machte Niederlassungsleiter Dipl.-Ing. Carsten Scheuermann, der das Unternehmen Gratz Engineering vorstellte. Das Ingenieurbüro, welches in erster Linie als Projektdienstleister in der Automobilbranche beheimatet ist, unterhält deutschlandweit acht Niederlassungen. Da die Motorenentwicklung im Kfz-Bereich zwar die Kernkompetenz, nicht jedoch das einzige Betätigungsfeld darstellt, konnte das Unternehmen aufgrund seiner Vielseitigkeit bislang jede wirtschaftliche Rezession ohne personelle Konsequenzen meistern. MSc Thomas Riepl stellte in seinen Ausführungen die Ergebnisse seiner Masterarbeit im Hause Gratz vor. Er befasste sich mit den Antriebstrends in naher und ferner Zukunft. So konnte er feststellen, dass die Entwicklungstätigkeiten am klassischen Otto- und Diesel- Verbrennungsmotor erst etwa im Jahr 2020 seinen Höhepunkt erreichen werden. Erst dann werden die Innovationen im Bereich der Hybridtechniken und der Elektroautos forciert. Der Brennstoffzelle bescheinigte er eine geringere Bedeutung als es noch vor Jahren prognostiziert wurde. Ein klarer Trend geht im Verbrennungsmotorenbereich hin zum sog. „Downsizing“ also zur stetigen Verkleinerung des Motorbrennraums. Durch die zunehmende Verbesserung der Turboaufladung könne hier jedoch die Leistung nahezu vollständig beibehalten werden. Man rechnet mit Brennräumen von bis zu 0,7l bei heute gängigen Leistungen von z.B. 150kW. Geschäftsführer Dipl.-Ing. Klaus Schächtele beendete den Abend mit der berufsphilosophischen Frage „Global Player AG oder Mittelstands GmbH?“ und stellte die Schüler somit vor die Wahl eines künftigen Arbeitgebers. In seinem Beitrag zeigte er die Vorzüge aber auch die Nachteile verschiedener berufsrelevanter Fragen auf. Er sprach über Punkte wie Gehalt, Karrierechancen, Verantwortung, Ansehen, Arbeitszeit etc. und verglich einen Großkonzern mit einem Mittelständler wie es die Gratz Gruppe ist. Ca. 120 Schüler der Tages- und Abendklassen hörten den insgesamt ca. 90- minütigen Ausführungen aufmerksam zu und machten sich somit ihr Bild von einem potenziellen Arbeitgeber in einem hochinteressanten Betätigungsfeld. Die Gratz Gruppe hat in den vergangenen drei Jahren sechs Absolventen der Fachschule in langfristige Beschäftigungsverhältnissen eingestellt.
|
|||||||||||||