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Allgemeines
Holztechnik
Metalltechnik
28.11.2011
Schwetzinger Technologieforum
01.06.2011
Fachtagung zur Metallbearbeitung
01.06.2011
Unterstützung mit Dominoeffekt
10.02.2011
Gratz Engineering
02.02.2011
Besuch bei DMG
27.01.2011
3. High-Tech-Tag
16.07.2010
Abschlussfeier-Technikerschüler
09.07.2010
Projekt Mechatroniker
11.06.2010
Fachtagung zur Metallbearbeitung
02.03.2010
Zwischenprüfung Mechatroniker
04.02.2010
Exkursion
zur Hochtechnologie
21.01.2010
Skiausflug
in den Nordschwarzwald
15.01.2010
Schwetzinger
High-Tech-Tage 2010
Abschlussfeier
Techniker
Präsentationen Technikerarbeiten
Projektarbeit
Mechatroniker
21.04.2009
Zwischenprüfung Mechatroniker
25.03.2009
SEW EURODRIVE zu Gast
27.11.2008
Schwetzinger High-Tech-Tage
03.11.2008
Rapid
Prototyping
15.10.2008
Fachvortrag Zykloidgetrieben
Körperpflege
KFZ-Bereich
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3. High-Tech-Tag
Wieder ein voller Erfolg
Bis kurz vor der Eröffnung am 27.01. war unklar, welche Resonanz bei
den 3. Schwetzinger HighTechTagen zu erwarten war. Schnell wurde
jedoch deutlich, dass die von dem Fachbereichsleiter der Fachschulen
für Technik, Markus Bürger, organisierte Veranstaltung zu einem
vollen Erfolg werden würde. Der Organisator dieser
Veranstaltungsreihe hatte wieder bedeutende Betriebe aus dem
Hightech-Bereich für Vorträge und Ausstellung gewinnen können.
„Berufliche Bildung auf technologisch höchstem Niveau sichert
langfristig den Standort Deutschland“ so das Fazit, das Erhard Fein
in seinen einleitenden Worten in der überfüllten Aula zog. Von John
F. Kennedy stammt das Zitat, dass „es nur eines gibt, was auf Dauer
teurer ist als Bildung – keine Bildung“. Erhard Fein lobte in diesem
Zusammenhang ausdrücklich den Rhein-Neckar-Kreis. Er hat es
verstanden, durch die umfangreichen Finanzmittel der letzten Jahre
seine Bildungsstätten auf ein Ausstattungsniveau zu bringen, welches
in Baden-Württemberg nahezu einmalig ist. Darüber hinaus liefert das
Kultusministerium einen weiteren Beitrag, indem es den Schulleitern
nahezu freie Hand lässt, aus der Bewerberzahl an Quereinsteigern die
Fachleute anzustellen, die sie dringend benötigen. Im technischen
Bereich arbeiten an der Ehrhart-Schott-Schule ausschließlich Lehrer,
die als Ingenieur in der Wirtschaft tätig waren.
Nachdem Erhard Fein die Besucher aus der regionalen Industrie, aus
Bildungseinrichtungen sogar aus dem Ausland, Hochschulen,
Ausbildungsbetrieben und allen voran die Schüler begrüßt hatte,
konnten die 3. Schwetzinger HighTechTage unter dem Motto „Trends in
Automatisierung und Robotik“ in einer bis auf den letzten Stuhl
besetzten Aula beginnen.
Den Leitvortrag übernahm Wolfram Zielke aus dem Hause Mitsubishi
Electric. Er referierte gemeinsam mit seinem Kollegen Karl-Heinz
Lauble ca. 45 Minuten über den praktischen Einsatz kleiner
Industrieroboter, wie sie sein mit der deutschen Zentrale in Ratigen
beheimateter Arbeitgeber herstellt. So findet sich dieses komplexe
und gleichzeitig einfach zu bedienende Werkzeug in fast allen
industriellen Serienfertigungen. Angefangen bei der
Automobilindustrie über Süßwarenproduktion und Elektrofertigung bis
hin zur Herstellung medizinischer Komponenten. Neueste Trends führen
diese Technik z.B. in die medizinische Diagnose, wo mit magnetischen
Robotern von außen Minikapseln zur Untersuchung durch den
menschlichen Körper geführt werden.
Die im Bereich Robotik und Automatisierung verantwortlichen Lehrer
Dipl.-Ing. Jürgen Mertens und Dipl.-Ing. Andreas Schlotterer haben
im Vorfeld viele Stunden investiert um die Live-Demos von Robotern
in einem automatisierten Produktionsprozess darzustellen.
Die weiteren teilnehmenden Unternehmen stellten in einer jeweils ca.
zehnminütigen Präsentation Ihr Haus vor und gaben einen kurzen
Ausblick auf das, was den Besucher im zweiten Teil der Veranstaltung
in den Fach- und Laborräumen der Schule erwartet.
So referierte das Unternehmen Camozzi GmbH, welches sogar in
Schwetzingen ein Vertriebsbüro unterhält, mit den
Vertriebsingenieuren Marcello Montemitro und Eduard Missal über den
Einsatz von Servopneumatik in automatisierten Systemen. Der Erfinder
dieser Technologie und Geschäftsführer des Tochterunternehmens
Linator GmbH, Herr Dr.- Ing. Heiner Kolvenbach aus Aachen betreuten
sogar einen Workshop bei dem die Besucher selbst Hand anlegen
konnten.
Die Schunk GmbH & Co. KG aus Lauffen am Neckar entsandte die
Vertriebsingenieure Andreas Fiederling und Haucke Thoms. Sie zeigten
in einer umfangreichen Ausstellung das Produktspektrum des
Traditionsunternehmens, welches sich mit Spann- und Greifersystemen,
insbesondere mit Roboterhänden, welche separat zu einem Roboter
bezogen werden müssen, weltweit einen Namen gemacht hat.
Gregor Wohlfart aus dem Hause SEW Eurodrive hielt einen Vortrag zum
Thema „Energieeffizienz im Antriebsstrang“. Im Bereich der
Energieeinsparung ist das Familienunternehmen aus Bruchsal führend
in der Branche. Der Antriebsspezialist setzt mit seinen Produkten
auf hohe Wirkungsgrade und optimale Auslegung. So war es laut
Wohlfart möglich, beim Abfüller eines bekannten Soft-Drinks in Wien,
durch Umstellung der Antriebe auf das Hocheffizienzprogramm von SEW,
rund 75% der Antriebsenergie einzusparen. Dies reduziert den
CO2-Ausstoß um 42 Tonnen pro Jahr.
In offenen Ausstellungen, persönlichen Fachgesprächen und Live-Demos
konnten sich die Besucher von den Produkten der Aussteller und dem
Einsatz im Unterricht überzeugen lassen.
Der zweite Block mit identischem Inhalt fand ab 16.00 Uhr statt.
Oberbürgermeister Dr. Rene Pöltl ließ es sich nicht nehmen, der
Einladung von Schulleiter Fein zu folgen und Begrüßungsworte an die
Besucher zu richten. Einmal mehr stellte er dar, wie stolz er auf
diese Schule ist und wie gerne er an dieses „Schätzchen“ der
Hochtechnologie kommt. Die Ehrhart-Schott-Schule verstehe es auf
ganz besondere Weise, Schule und Wirtschaft zusammenzubringen.
Für die Ehrhart-Schott-Schule hat diese Leistungsschau in der Tat
einen besonderen Wert. Werden doch ausschließlich Produkte
vorgestellt, die allesamt in der Aus- und Weiterbildung an der
Berufsschule Mechatronik und den Fachschulen Maschinenbau und
Automatisierungstechnik eingesetzt werden.
Die Möglichkeit, solche Unternehmen so hautnah und in dieser Tiefe
an Informationen und Exponaten kennenzulernen und wahrzunehmen wurde
von rund 400 Besuchern zwischen 11.00 und 15.30 Uhr bzw. 16.00 und
20.30 Uhr genutzt.
















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