|
Allgemeines
Holztechnik
Metalltechnik
28.11.2011
Schwetzinger Technologieforum
01.06.2011
Fachtagung zur Metallbearbeitung
01.06.2011
Unterstützung mit Dominoeffekt
10.02.2011
Gratz Engineering
02.02.2011
Besuch bei DMG
27.01.2011
3. High-Tech-Tag
16.07.2010
Abschlussfeier-Technikerschüler
09.07.2010
Projekt Mechatroniker
11.06.2010
Fachtagung zur Metallbearbeitung
02.03.2010
Zwischenprüfung Mechatroniker
04.02.2010
Exkursion
zur Hochtechnologie
21.01.2010
Skiausflug
in den Nordschwarzwald
15.01.2010
Schwetzinger
High-Tech-Tage 2010
Abschlussfeier
Techniker
Präsentationen Technikerarbeiten
Projektarbeit
Mechatroniker
21.04.2009
Zwischenprüfung Mechatroniker
25.03.2009
SEW EURODRIVE zu Gast
27.11.2008
Schwetzinger High-Tech-Tage
03.11.2008
Rapid
Prototyping
15.10.2008
Fachvortrag Zykloidgetrieben
Körperpflege
KFZ-Bereich
|
Projektarbeit „Vielfachmessgerät”
Mechatroniker | 1. Ausbildungsjahr |
E1ME1 und E1ME2
Auf der letzten Lernortkooperations-Sitzung im Herbst 2008 wurde die
Durchführung eines weiteren Projekts im ersten Ausbildungsjahr der
Mechatroniker gemeinsam mit den Ausbildern unserer Kooperationsfirmen und den
verantwortlichen Lehrern der ESSS beschlossen. Diese Art der Projektarbeit fand
bereits das dritte Mal statt. Trotz des erheblichen organisatorischen und
zeitlichen Aufwands hat sich die Projektarbeit als sinnvoll und nützlich
erwiesen.
Eine solche Projektarbeit verfolgt zwei Ziele: Zum einen beziehen sich die Lehr-
und Lerninhalte auf die Grundpfeiler der Mechatroniker-Ausbildung Mechanik,
Elektrotechnik und Technische Dokumentation. Zum anderen kommt es darauf an, die
notwendigen Arbeiten im Rahmen der Lernortkooperation durchzuführen, d. h. in
der Schule und in den Betrieben.
Thema der diesjährigen Projektarbeit war der Bau eines Vielfachmessgeräts.
Als erster Schritt wurde ein kompletter Zeichnungssatz für den mechanischen
Teil, das Gehäuse, erstellt. Diesen erhielten sowohl die Berufsschüler als auch
die Ausbilder. Ein detailliert ausgearbeiteter Ablaufplan gab präzise vor, wann
und wo genau die einzelnen Arbeitsschritte durchzuführen und die Geräte und
Dokumentationen abzugeben waren. Erstmals hat die Schule dieses Schuljahr zwei
komplette Schultage für die mechanischen und elektrotechnischen Arbeiten
reserviert. Dieses Vorgehen hat sich als besonders effektiv erwiesen.
Für die Berufsschüler gestaltete sich die Projektarbeit so, dass sie zunächst
einmal sowohl für die Mechanik und die Elektrotechnik als auch für die
Technische Dokumentation im Theorieunterricht gründliche Vorarbeit leisten
mussten. Danach erfolgte die Umsetzung in der Werkstatt bzw. im Labor. Fertig
gestellt wurden die Messgeräte in den Betrieben; die Dokumentation war in
Einzelarbeit zu Hause zu erstellen.
Am Abgabetermin legten die Schüler dann morgens um 9.00 Uhr das fertige Produkt
mit der Dokumentation der durchgeführten Arbeiten vor. Zwei Tage lang hieß es
dann für die beteiligten Lehrer auswerten. Nach klar festgelegten
Bewertungskriterien wurden die in der Metall-Werkstatt aufgereihten
„Meisterwerke“ in den Bereichen Mechanik, Elektrotechnik und Dokumentation auf
„Herz und Nieren“ geprüft und bewertet. Alle drei Ergebnisse zusammen bildeten
dann die Note für die Projektkompetenz, die wiederum zu 70% Bestandteil der
Zeugnisnote ist. Die Dokumentation wurde darüber hinaus im Fach Deutsch als
Klassenarbeit gewertet.
Der gesamte Ablauf dieser Projektarbeit kann als äußerst gelungen und vom
Ergebnis her als sehr zufrieden stellend angesehen werden. Aber
selbstverständlich gilt auch für die am Projekt beteiligten Lehrer: Nobody is
perfect! Wie immer gab es während des Projektverlaufs Unsicherheiten, Fragen,
Anregungen und Kritik von Seiten der Schüler und Kollegen. Das ist Ansporn für
das nächste Jahr, aus den Erfahrungen zu lernen und wieder ein bisschen besser
zu werden.
Verantwortlich für Planung, Durchführung und Auswertung:
Technischer Oberlehrer Eugen Hagmaier, Technische Lehrerin Sabine Tratter,
Studienrätin Ruth Abraham, Lehrerin im Vorbereitungsdienst Stefanie Matyssek,
Studienrat Frank Roelleke.





|